Die Futterversorgung der Bienen im Blick halten

 

Nach Hinweisen besorgter ImkerInnen und Kontrollen der Institutsvölker geben wir das  Folgende zu bedenken:

Wie sieht der Zustand der Völker zum jetzigen Zeitpunkt aus und was ist zu tun?

– Viele Bienenvölker brüten.

– Einräumige Völker können schon sehr begrenzt in der Futtermenge sein und müssen auf ausreichende Futtervorräte kontrolliert werden

. Hierzu langt eine Hebekontrolle nicht aus.

– Bei plötzlich eintretender Frostperiode können schwache Völker (kleiner als 4
besetzte Waben) vom Futter abreißen, trotz ausreichender Futtermenge. Daher
müssen Sie kontrollieren, ob das Futter den Bienensitz berührt.

– Bei Futterstandsergänzungen sollte zurzeit keinesfalls flüssig gefüttert werden, da
diese Art der Fütterung die Bienen zum Stock hinaus treibt und bei kühlem Wetter
unwiederbringliche (Flug-)Bienenverluste erzeugt.

– Eine Futterstandssaufbesserung erfolgt am bestendurch Ausgleich von Futterwaben
der Völker eines Standortes.

– Zurzeit verbrauchen einräumige Völker etwa 100 g Futter/Tag. Eine zugegebene volle
Futterwabe bietet maximal eine Futtergarantie von zwei Wochen.

– Kontrollieren Sie zudem, ob der Fluglochbereich frei ist und nicht eventuell der
Bienentotenfall die Einflugsschlitze der Bienenkästen verstopft.

 

Mit den besten Grüßen

BZB Guido Eich
BZB Ingo Lau
Dr. Otto Boecking

LAVES Institut für Bienenkunde Celle
Herzogin-Eleonore-Allee 5, 29221 Celle

Quelle: Infobrief vom 15. Januar 2014

Die Kommentare sind geschlossen, aber trackbacks und Pingbacks sind gestattet.