AFB-Sperrgebiete

Aktuell gibt es folgende AFB Sperrgebiete im Raum Hamburg.

Juni 2017: Faulbrutsperrgebiet im Bezirk Harburg aufgehoben

Der in den im Bezirk Harburg betroffenen Stadtteilen errichteten, ineinander übergehenden
Sperrbezirke (Tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung vom 09.06.2016, veröffentlicht
im Amtl. Anzeiger Nr. 47 vom 17. Juni 2016; Tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung vom
19.07.2016, veröffentlicht im Amtl. Anzeiger Nr. 59 vom 26. Juli 2016 und Tierseuchenrechtliche
Allgemeinverfügung vom 18.08.2016, veröffentlicht im Amtl. Anzeiger Nr. 68 vom 26.08.2016)
mit Wirkung zum 08.06.2017 aufgehoben.

Alle Informationen im  bereitgestellten PDF

Aufhebung AFB-Sperrgebiet Bezirk Harburg

März 2017: Faulbrutsperrgebiet in Hamburg Bezirk Wandsbek

In einem Bienenstand im Bezirk Wandsbek (Stadtteil Bramfeld) ist die ansteckende Bienenseuche, Amerikanische Faulbrut, festgestellt worden.

Um die befallenen Bienenstände herum wurde ein Sperrbezirk im Radius bis zu min. 1 km festgelegt.

Die genaue Ausdehnung dieses Sperrbezirkes kann im Bezirksamt Wandsbek, Fachamt Verbraucherschutz, Gewerbe und Umwelt  unter Tel.: 040 42881-2827 sowie während der dortigen amtstierärztlichen Sprechzeiten (montags 9 – 11 Uhr,  dienstags 15 – 16 Uhr, freitags 9 – 11 Uhr) unter Tel.: 040 42881-2283/ – 2251 sowie im Fachamt Verbraucherschutz, Gewerbe und Umwelt des Bezirksamtes Hamburg-Nord, Telefon 040 42804-2540 oder -2605 während der dortigen Sprechzeiten (montags 9 Uhr bis 10 Uhr, mittwochs 15 Uhr bis 16 Uhr und donnerstags 9 Uhr bis 10 Uhr) erfragt werden.

Alle im Sperrbezirk ansässigen Imker werden dringend gebeten, ihren Standort den zuständigen Fachämtern Verbraucherschutz, Gewerbe und Umwelt der Bezirksämter Wandsbek bzw. Hamburg-Nord mitzuteilen und einen Termin für eine Kontrolluntersuchung mit den Amtstierärzten zu vereinbaren.

Bis zur Aufhebung des Sperrbezirkes dürfen Bienenvölker von ihrem Standort nicht entfernt werden. Desgleichen dürfen Bienenvölker und Bienen nicht in den Sperrbezirk verbracht werden.

Die o.g. Bienenseuche ist für Menschen völlig ungefährlich, der Verzehr von Honig auch befallener Bienen unschädlich.

Nähere Informationen finden Sie im bereitgestellten PDF.

AusbruchAmerikanischenFaulbrutBienenstandBezirkWandsbek.pdf

September 2016: Faulbrutsperrgebiet in Hamburg Wilhelmsburg

Für den Sperrbezirk gilt gemäß §§ 5b und 11 Bienenseuchen-Verordnung folgendes:

  1. Die Besitzer von Bienenvölkern im Sperrbezirk haben ihre Bienenstände
    unverzüglich dem Fachamt Verbraucherschutz, Gewerbe und Umwelt des
    Bezirksamtes Hamburg-Mitte, Abteilung Veterinärwesen unter der Angabe des
    Standortes und der Völkerzahl anzuzeigen.
  2. Alle Bienenvölker und Bienenstände im Sperrbezirk sind unverzüglich auf Amerikanische Faulbrut amtstierärztlich zu untersuchen; diese Untersuchung ist frühestens zwei, spätestens neun Monate nach der Tötung oder Behandlung der an der Seuche erkrankten Bienenvölker zu wiederholen. Die zweite Untersuchung ist entbehrlich, wenn sich bei der Untersuchung von Futterproben, die im Rahmen der ersten Untersuchung zusätzlich gezogen worden sind, keine Anhaltspunkte für Amerikanische Faulbrut ergeben.
  3. Bewegliche Bienenstände dürfen von ihrem Standort nicht entfernt werden.
  4. Bienenvölker, lebende oder tote Bienen, Waben, Wabenteile, Wabenabfälle, Wachs, Honig, Futtervorräte, Bienenwohnungen und benutzte Gerätschaften dürfen nicht aus den Bienenständen entfernt werden.
  5. Bienenvölker oder Bienen dürfen nicht in den Sperrbezirk verbracht werden.

Die Anordnung zu 4. findet keine Anwendung auf

  • Wachs, Waben, Wabenteile und Wabenabfälle, wenn sie an wachsverarbeitende
    Betriebe, die über die erforderliche Einrichtung zur Entseuchung des Wachses
    verfügen, unter der Kennzeichnung „Seuchenwachs“ abgegeben werden, und
  • Honig, der nicht zur Verfütterung an Bienen bestimmt ist.

Gemäß § 11 Absatz 3 Bienenseuchen-Verordnung können Ausnahmen von 1. bis 5. für
Bienenvölker, Bienen, Bienenwohnungen und Gerätschaften sowie Futtervorräte vom
Bezirksamt Hamburg-Harburg, Fachamt Verbraucherschutz, Gewerbe und Umwelt, Abteilung
Veterinärwesen genehmigt werden, wenn eine Verschleppung der Seuche nicht zu
befürchten ist.

Der Sperrbezirk umfasst das Gebiet des Stadtteils Hamburg-Wilhelmsburg und verläuft wie folgt:

Beginn: Schleuse Hohe-Schar-Straße
Nach Westen, dann Richtung Norden
Am Reiherdamm weiter Richtung Norden
Von Neuhöfer Damm Richtung Norden bis Abzweig Neuhöfer Straße
Von Neuhöfer Straße Richtung Osten bis Reiherstieg-Hauptdeich
Reiherstieg-Hauptdeich Richtung Norden bis Abzweig Hafenrandstraße
Hafenrandstraße folgen Richtung Osten, Übergang in Harburger Chaussee bis Veddeler Bogen
Richtung Osten bis Packersweide und A255
Entlang A255 Richtung Süden bis Abfahrt Stillhorn
Auf Kornweide Richtung Westen bis Beginn

afb_hamburgwilhelmsburg

Nähere Informationen finden Sie im bereitgestellten PDF. Faulbrutausbruch_Hamburg_Wilhelmsburg

 

August 2016: Erweiterung Faulbrutsperrgebiet Hamburg Heimfeld aus Juni 2016 nun auch in Neugraben-Fischbek

Der bereits bestehende Sperrbezirk wird dementsprechend erweitert und umfasst jetzt den Kernbereich Harburg (Eißendorf, Heimfeld, Harburg und Marmstorf) sowie Wilstorf, Langenbek, Rönneburg, Sinstorf, den Bereich Süderelbe (Hausbruch, Neugraben-Fischbek, Neuwiedenthal), Teile von Moorburg, Gut Moor, Neuland und verläuft wie folgt:

  • Süderelbe beginnend Kraftwerk Moorburg
  • Elbaufwärts bis zu der Autobahn A1
  • Südwärts entlang der Autobahn A1 bis zur Landesgrenze Niedersachsen bis Großmoordamm
  • Östlich bis zur Kreuzung Fünfhausener Straße/Alter Damm
  • Nach Süden weiter an der Landesgrenze Niedersachsen
  • Entlang der Autobahn A 7 in Richtung Ehestorf
  • Nach Westen entlang der Landesgrenze Niedersachsen
  • Nach Norden bis Neuenfelder Hinterdeich
  • Am Neuenfelder Hinterdeich beginnend bis nach Osten übergehend in Francoper Hinterdeich bis Hinterdeich
  • Hinterdeich nach Norden bis Hohenwischer Straße
  • Hohenwischer Straße entlang Moorburger Elbdeich bis Moorburger Aller Deich
  • Moorburger Alter Deich nach Süden bis Moorburger Hinterdeich
  • Moorburger Hinterdeich nach Osten bis Waltershofer Straße
  • Weiter nördlich entlang Waltershofer Straße bis Moorburger Elbdeich
  • Nach Osten entlang Moorburger Elbdeich bis zum Kraftwerk Moorburg

2016-08-19-sperrbezirk-bienenseuche

August 2016: Faulbrutsperrbezirk in Schenefeld, Kreis Pinneberg

Der Sperrbezirk wird wie folgt begrenzt:

  • Im Norden durch die Holstenstraße und den Eielkampsweg, im weiteren Verlauf der Bahnlinie folgend bis zur Landesgrenze Hamburg
  • Im Osten durch die Landesgrenze Schleswig-Holstein / Hamburg
  • Im Süden durch die Landesstr. 103 (LSE, Altonaer Chaussee)
  • Im Westen durch Mühlendamm (ab LSE Richtung Norden) – Lindenallee bis Kameruner Weg – Kameruner Weg – Friedrichshulder Weg bis Eielkampsweg

Nähere Informationen auf der Seite des Kreises Pinneberg:

Bekanntmachung Kreis Pinneberg AFB in Schenefeld

Dort ist auch eine Karte hinterlegt um die genauen Grenzen des Sperrgebiets zu finden.

Juni 2016: Faulbrutsperrgebiet in Hamburg Heimfeld

Nähere Informationen finden Sie im bereitgestellten PDF. Faulbrutausbruch Hamburg Heimfeld

Für den Sperrbezirk gilt gemäß §§ 5b und 11 Bienenseuchen-Verordnung folgendes:

  1. Die Besitzer von Bienenvölkern im Sperrbezirk haben ihre Bienenstände
    unverzüglich dem Fachamt Verbraucherschutz, Gewerbe und Umwelt des
    Bezirksamtes Hamburg-Mitte, Abteilung Veterinärwesen unter der Angabe des
    Standortes und der Völkerzahl anzuzeigen.
  2. Alle Bienenvölker und Bienenstände im Sperrbezirk sind unverzüglich auf Amerikanische Faulbrut amtstierärztlich zu untersuchen; diese Untersuchung ist frühestens zwei, spätestens neun Monate nach der Tötung oder Behandlung der an der Seuche erkrankten Bienenvölker zu wiederholen. Die zweite Untersuchung ist entbehrlich, wenn sich bei der Untersuchung von Futterproben, die im Rahmen der ersten Untersuchung zusätzlich gezogen worden sind, keine Anhaltspunkte für Amerikanische Faulbrut ergeben.
  3. Bewegliche Bienenstände dürfen von ihrem Standort nicht entfernt werden.
  4. Bienenvölker, lebende oder tote Bienen, Waben, Wabenteile, Wabenabfälle, Wachs, Honig, Futtervorräte, Bienenwohnungen und benutzte Gerätschaften dürfen nicht aus den Bienenständen entfernt werden.
  5. Bienenvölker oder Bienen dürfen nicht in den Sperrbezirk verbracht werden.

Die Anordnung zu 4. findet keine Anwendung auf

  • Wachs, Waben, Wabenteile und Wabenabfälle, wenn sie an wachsverarbeitende
    Betriebe, die über die erforderliche Einrichtung zur Entseuchung des Wachses
    verfügen, unter der Kennzeichnung „Seuchenwachs“ abgegeben werden, und
  • Honig, der nicht zur Verfütterung an Bienen bestimmt ist.

Gemäß § 11 Absatz 3 Bienenseuchen-Verordnung können Ausnahmen von 1. bis 5. für
Bienenvölker, Bienen, Bienenwohnungen und Gerätschaften sowie Futtervorräte vom
Bezirksamt Hamburg-Harburg, Fachamt Verbraucherschutz, Gewerbe und Umwelt, Abteilung
Veterinärwesen genehmigt werden, wenn eine Verschleppung der Seuche nicht zu
befürchten ist.

Der Sperrbezirk wird wie folgt begrenzt:

  • Süderelbe beginnend Kraftwerk Moorburg
  • Elbaufwärts bis zu der Autobahn A1
  • Südwärts entlang der A1 bis zur Landesgrenze Niedersachsen bis Großmoordamm
  • Östlich bis zur Kreuzung Fünfhausener Straße/Alter Damm
  • Nach Süden weiter an der Landesgrenze Niedersachsen
  • Entlang der A 7 in Richtung Ehestorf
  • Nach Norden entlang der Landesgrenze und fortführend entlang Ehestorfer Heuweg
  • Nach Osten entlang B73
  • Weiter nördlich entlang Waltershofer Straße
  • Nach Osten entlang Moorburger Elbdeich bis zum Kraftwerk Moorburg

Sperrbezirk_vom_19072016